Leiharbeit und Werkverträge

Das Bundeskabinett hat klare Regeln für Leiharbeit und Werkverträge beschlossen, um Missbrauch künftig einzuschränken. Bei der Leiharbeit soll die flexible Ausgestaltung beibehalten, aber Nachteile beim Stammpersonal verhindert werden. Zunächst wird das umgesetzt, indem Leiharbeiter in den ersten neun Monaten den gleichen Lohn erhalten müssen wie das festangestellte Personal. Außerdem kommt es zu einer Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten. 

 

Bei den Werkverträgen wird Rechtssicherheit geschaffen, indem die bisher aus der Rechtsprechung abgeleiteten Kriterien in Gesetzesform gebracht werden. Die Praxis, bei der Werkverträge oft als verdeckte Leiharbeit vereinbart wurden, soll durch gesetzliche Maßnahmen eingedämmt werden. Abschließend werden im Zusammenhang mit der Gesetzgebung die Rechte des Betriebsrates gestärkt.

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